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Das Münster zu Ulm

Im erst 1890 vollendeten Ulmer Münster, dessen Grundsteinlegung bereits im Jahre 1377 erfolgte, einem der größten gotischen Bauwerke in Süddeutschland durften wir im Rahmen der Konservierungkampagnen an folgenden Fenstern arbeiten:

Mittelalter

20. Jahrhundert

  • nIV - Die 6 Werke der Barmherzigkeit (Hans Gottfried von Stockhausen, 1956)
  • nV - Tauffenster (Hans Gottfried von Stockhausen, 1955)

Zu den besonderen, gläsernen Schätzen aus mittelalterlicher Zeit gehören, das Anna-Marienfenster aus der Werkstatt Jakob Acker. Es entstand um 1385 und gilt als ältestes Fenster des Münsters.

Das Ratsfenster aus der Straßburger Werkstatt des Peter Hemmel von Andlau wurde vom Rat der Stadt gestiftet und entstand um 1480, vermutlich ist es an Stelle eines älteren Fensters eingebaut worden.

Wie schon bei den Arbeiten an den mittelalterlichen Glasmalereien in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt zu Landsberg am Lech wurden die wertvollen mittelalterlichen Glasmalereien in einer eigens eingerichteten Werkstätte in der Münsterbauhütte in Ulm dokumentiert, gereinigt und ggf. konserviert.

So wird den Glasmalereien der Stress des Transportes in die Werkstätte erspart und die Bauherren, die Vertreter der Denkmalpflege, Sponsoren etc. können sich jederzeit von den Fortschritten und Maßnahmen der Bearbeitung vor Ort überzeugen.

Einige Eindrücke der Glasmalereifelder

OI 11b
OI 11b
SII 10d Innenseite im Durchlicht
SII 10d Innenseite im Durchlicht
SII 10d Außenseite im Auflicht
SII 10d Außenseite im Auflicht
SII 10d Schadbilddokumentation, Übersichtsaufnahme
SII 10d Schadbilddokumentation, Übersichtsaufnahme

Einblicke in die Werkstätte vor Ort

Einblicke in die Werkstätte vor Ort